Auf Nostr ist dein Schlüssel deine Identität — es gibt keine Hotline, die ihn dir zurückgibt. Also sollte er nicht in einer Browser-Erweiterung liegen, wo ihn ein schlechter Tab oder ein schlechtes Update kopieren kann. Auf einem VibeSigner entsteht der Schlüssel auf dem Gerät, verlässt es nie, und ohne Tastendruck wird nichts signiert.
Ein Schlüssel in einer Browser-Erweiterung ist eine Datei auf einem Rechner, der den ganzen Tag fremden Code ausführt. Der Schlüssel im Signer ist über USB gar nicht erreichbar — das Gerät antwortet mit Signaturen, nie mit dem Schlüssel.
Das Display zeigt, was signiert werden soll, und wartet. Nichts wird still im Hintergrund unterschrieben, und eine Website, die fünfzigmal fragt, bekommt trotzdem nichts, bis ein Mensch zustimmt.
Die Firmware ist unter Apache-2.0 öffentlich. Du kannst nachlesen, was sie tut, sie selbst bauen und aus dem Browser flashen — Vertrauen in unsere guten Absichten ist nicht nötig.
Board einstecken, Web-Flasher in Chrome öffnen, einmal klicken. Keine Toolchain, keine Treibersuche, keine Kommandozeile.
Das Gerät erzeugt den Schlüssel selbst und zeigt dir zwölf Wörter zum Aufschreiben. Standard-BIP-39-Wörter nach NIP-06 — dieselben Wörter ergeben auf jedem standardkonformen Gerät wieder denselben Schlüssel.
Ein Web-Client spricht über USB mit dem Signer und lässt sich von ihm einloggen. Dein npub geht an den Client, dein nsec bleibt, wo er war.
Jede Notiz, jede Reaktion, jede private Nachricht erscheint zuerst auf dem kleinen Display. Bestätigen — signiert. Ablehnen — der Client bekommt nichts.
Basiert auf dem LilyGo T-Display S3: Display, zwei Tasten, USB-C. Steckt am Rechner, signiert für Web-Clients, passt an den Schlüsselbund. Den gibt es heute schon — das Kit steht im Shop, Firmware und Web-Flasher sind öffentlich.
Die paranoide Stufe: keine USB-Daten, kein Funk beim Signieren. Das Event kommt als QR-Code über die Kamera herein, die Signatur geht als QR-Code auf dem Display wieder hinaus. Die Prototyp-Hardware läuft, das Gehäuse ist im Druck.
Geplant: ein Signier-Image für Standard-SeedSigner-Hardware. Der Pi Zero 1.3 hat auf Silizium-Ebene weder WLAN noch Bluetooth — das richtige Zuhause für den Identitätsschlüssel, den du fast nie anfasst.
Wir bauen die Gehäuse, Taster und Halterungen, die aus einem nackten Entwicklerboard etwas machen, das du gerne mit dir herumträgst — deshalb hängt dieses Projekt an einer 3D-Druck-Farm. Das USB-Kit steht im Shop (55 € in Sats, geflasht wird selbst); Firmware und Flasher sind frei und öffentlich, du kannst also auch komplett selbst bauen.
Beim Einrichten schreibst du zwölf Wörter auf. Damit stellst du dieselbe Identität auf einem neuen Gerät wieder her — nach NIP-06, dem gemeinsamen Standard, nicht in einem Format, das wir uns ausgedacht haben. Behandle die Wörter wie einen Seed: offline, auf Papier oder Stahl, niemals als Foto.
Jeder Web-Client, der den Signer unterstützt — aktuell flink.club, das parallel zum Gerät entstanden ist. Das Protokoll ist dokumentiert und der Code öffentlich, andere Clients können es also einbauen, ohne uns zu fragen.
Das Entschlüsseln passiert ebenfalls auf dem Gerät und braucht ebenfalls deine Bestätigung — es gibt hinter deinem Rücken kein gemeinsames Geheimnis heraus. Das Gerät zeigt, was angefragt wird, und wartet auf den Tastendruck.
Nein. Das Board ist ein handelsübliches Entwicklerboard und die Firmware frei und offen. Kauf es, wo du willst, flash es im Browser, fertig. Wir verkaufen das Druckteil und die Bequemlichkeit, es nicht selbst machen zu müssen.
Nur du kannst das, und nur mit deinen zwölf Wörtern. Wir sehen deinen Schlüssel nie, bei uns gibt es also nichts wiederherzustellen. Das Recovery-Tool im Browser macht aus deinen Wörtern wieder einen nutzbaren Schlüssel — lokal bei dir, offline.
Die Firmware ist öffentlich und flasht direkt aus dem Browser. Schnapp dir ein T-Display S3, einmal klicken, und schau, ob Hardware-Signieren zu deinem Nostr passt.